| Polizei zu Gast bei den Albbrucker Senioren |
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| Geschrieben von: Heidrun Moser | |||
| Sonntag, den 04. September 2011 um 14:03 Uhr | |||
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Am Samstag, den 3. September bekamen die Senioren der Evangelischen Kirchegemeinde Albbruck Besuch von Der Polizei. Herr Ulrich Stather gab den Anwesenden viele wertvolle Informationen zum Verhalten älterer Menschen im Straßenverkehr, ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder als Autofahrer. Die Senioren bekamen Einblick in die Unfallstatistik des Landkreises und konnten Schwarz auf Weiß sehen, dass sie nicht zur Gruppe der Hauptunfallverursacher gehören. 199 von 1690 Unfällen im Jahr verursachen Senioren ab 65 Jahren. Spannend war zu erfahren, dass die meisten dieser Unfälle aus altersbedingten Einschränkungen der Senioren entstehen. Beim Wenden sind sie einfach oft nicht mehr schnell genug und dann kracht es, oder man färt mit zunehmendem Alter gerne in der Mitte, als schön rechts, weil die Augen nicht mehr so gut sind und man sich mittig auf der Straße wohler fühlt. Dabei streift man, wenn es dumm geht, ein entgegenkommendes Fahrzeug. Uli Stather gab den Rat, zunächst alle fahrtechnischen Hilfsmittel wie Einparkhilfe, Hilfe beim Überholen und ähnliche technische Neuheiten zu nutzen, die das nachlassende Augenlicht ausgleichen können, dann aber auch rechtzeitig, die Fahrerlaubnis abzugeben, solange noch nichts passiert ist. Die Radfahrer sollten bitte einen Helm tragen und das Radfahren dann aufgeben, wenn es schwierig wird, das Gleichgewicht zu halten. Die Senioren wurden auf das neue E-Bike hingewiesen, das einen niedrigen und für Senioren daher günstigen Einstieg hat. Es gibt auch Unterstützung beim Treten. Für die Fußgänger ist das Allerwichtigste, dass sie helle Kleidung tragen. Nur so können sie gesehen werden. Eindringlich wies U. Stather darauf hin, dass Personen, die nur noch langsam gehen können, auf jeden Fall den Fußgängerüberweg noch passieren sollten, auch wenn die Fußgängerampel auf rot schält. Ja nicht stehen bleiben vor Panik und auch nicht zurückgehen! Was man anfängt, macht man fertig, das haben wir doch schon als Kinder gelernt, schmunzelte Herr Stather, das gilt immer noch!
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